Allgemein Cake Cologne

Gut & Gesund #FeelGoodFood4Eva

17. Juli 2016

LieblingsLeute ♥

ihr kennt ihn alle, den Spruch: IF LIFE GIVES YOU LEMONS… richtig, mach leckere Limo draus! Easy, dieses Motto ist mir quasi auf den Leib getackert. Tja, bis ich vor ein paar Wochen feststellen musste, dass ausgerechnet die Zubereitung zuckersüßer Zitronenlimo alles andere als gut für mich ist!

Aber von vorn… ein kleiner Exkurs um Euch abzuholen und dahin zu bringen, wo ich hier und heute stehe!
Wie bei so vielen dreht sich auch bei mir 10-12 Std. am Tag alles um die Arbeit. Durchgehend, ohne lange Kaffee – oder Mittagspausen. Die Nahrungsaufnahme erfolgt schnell und eher zufällig – von der Hand in den Mund. Am liebsten irgendwas, das mich und meinen Energiepegel in Nullkommanix auf 180 schießen lässt… Schoki, Pizza, Pasta etc. Vor allem dann, wenn ich gegen 16.30 festgestellt habe, dass ich -ups, ja noch n i c h t s im Magen hatte.
Selbst Schuld mögen manche jetzt sagen, dann arbeite doch weniger, iss mehr und such‘ Dir nen anderen Job… Absolut! Ein guter Gedanken, das Ding ist nur: I love my Job! Ja, das tue ich und doch habe ich es in den letzten Monaten wohl etwas zu gut mit der Work statt Life Balance gemeint. Mein geistiger Dauerlauf von Deadline zu Deadline {so ist das in der Fernsehwelt: ja immer pünktlich auf Sendung sein} war einfach ein touch too much. Bis ein abendliches Entspannung-Weinchen bei Freunden mich auf einmal fast hätte Hops gehen lassen, so schwindelig wurde mir. Mein Schädel schmerzte fortan ständig, ein Migräne Massacker jagte das Nächste. Aber mal ehrlich, ausgelöst von einem halben Glas Wein und einer super leckeren selbst gemachten Pizza?! Ich konnte es nicht glauben als ich einen dieser ärztlich angeordneten ‚Was habe ich diese Woche alles gegessen & wie ging es mir danach‘-Bogen ausgefüllte. Plötzlich hatte ich den Salat: zu viel histaminhaltiges Essen plus ne fette Portion Stress und zack war es angerichtet, mein Migräne Menü.
Hista-Whuatt?! Tja, so hab ich auch reagiert, als ich zum ersten Mal vom Verdacht dieser Lebensmittel-Intoleranz gehört habe, die ganz plötzlich – zum Beispiel in superstressigen Zeiten – aufpoppen und übelstes Kopf Getose auslösen kann.
Da stand ich nun mit meinem Berg ‚Zitronen‘ und ich durfte nicht mal Limo draus machen {Zitrusfrüchte & raffinierter Zucker = Migräne Trigger}.

Lange Rede kurzer Sinn: statt immer wieder Medikamente in mich rein zu pumpen, habe ich mir ein Herz gefasst und mein Futterverhalten komplett auf Links gedreht. Und das Tolle: es geht mir verdammt gut dabei. Ich wuppe die Arbeit mit einer ganz anderen Power {ok an der 60 Std/plus Arbeitswoche schraube ich weiter, versprochen!} und mein Kopf knattert kaum noch.
Du bist was Du isst – wie wahr!

Optisch dürfte euch auf meinen Insta-Fotos und auch hier sicher nicht wirklich was aufgefallen sein, der ein oder andere #Hashtag hat’s aber schon verraten. Ich schlemme fast nur noch organisch. Weizenmehl, Butter, raffinierter Zucker, Backpulver und und und kommt mir nicht mehr in die Öko-Tüte. Stattdessen habe ich fast schon ein Studium hinter mir, was alternative Back-Produkte angeht. Und ja, es geht! Bewusstes backen kann trotzdem schön & stylish sein! {nein, ich werde jetzt nicht auf einmal zum Bio-Blogger, der nur noch alles auf auf brüchigen Brettern fotografiert}.

Ich esse radikale 5x täglich, nehme mir sogar Zeit um Snacks für den nächsten Tag vorzubereiten {Muddi, die ebenfalls ne Histamin-Intoleranz hat, ist stolz auf mich}.
Und auch auf  mein süßes Seelenfutter muss ich nicht verzichten {nicht-naschen geht nicht}. Es ist nur… anders! Eben aus rein natürlichen Zutaten, nix raffiniertes, ohne Konservierungsstoffe, Phosphathaltige Triebmittel, Hefen oder sonstigen Schmarn, für den unser Organismus eh nicht geschaffen ist.
Kunterbunte Törtchen Cupcakes wird’s hier auch weiterhin geben, allerdings aus Dinkelmehl oder Haferflocken mit Chiasamen {seid gespannt}. Und ohne künstliche Lebensmittelfarbe im Topping. Ins Frosting kommt mir nur noch getrocknetes Fruchtpulver, das ich auch für Smoothies benutze. Herrje, dann knallt das Pink halt nicht mehr ganz so doll, aber was soll’s… Hauptsache es ist ECHT und schmeckt auch so.

So, ihr Zuckerschnuten und jetzt ihr: Macht mit und schlemmt euch gesund! Das Rezept für die knackigen Doughnut Dinger aus gesunden Koksblüten-Allerlei bringt euch bombe durch den morgigen Montag!

#FeelgoodFood4Eva

AllesLiebe
VonEva ♥

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Für den Teig

4 L Eier
1 Prise Salz
70 Gr Kokosfett
30 Gr Kokosblütenzucker
70 Gr Kokosmehl
Teelöffel-Spitze Weinsteinpulver

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Für den Teig müsst ihr als erstes die Eier trennen. Schlagt die Eiweiße mit der Prise Salz schön steif. Dann mischt in einer separaten Schüssel das weiche Kokosfett mit dem Kokosblütenzucker. Gebt die Teelöffel-Spitze Weinsteinpulver dazu, plus das Eigelb. Rührt die Masse so lange, bis sie glatt und cremig ist.

Hebt zu guter Letzt den Eischnee vorsichtig unter und gebt den Teig Löffelweise einen Doughnut Maker.

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Für das Topping

Schnappt euch im nächsten Bio-Markt ne Tafel vegan Schokolade {vor allem Histaminintolerante Mitmacher sollten sich nur an weißen Sorten bedienen}

Schmelzt die Schoki und taucht die Dougnuts darin ein. Bestäubt sie zum Schluss mit zarten Koksraspeln. Lasst sie trocknen bis die Hülle kalt und knackig ist…. achso und schlürft einen leckeren, frischen Himbeere Guarana Smoothie dazu.

♥♥♥

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