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Red Velvet #fashionfood

21. September 2018

LieblingsLeute,

genau jetzt beginnt wieder die Jahreszeit, in der man ‘nen ordentlichen Gang zurückdreht. Mehr Drinnen statt Draußen ist und -was mich betrifft – den Ofen für einen feinen Kaffeklatach mit Freunden wieder häufiger glühen lässt. Bei mir geht das ‚Baking Of‘ in der Regel so ab: einen kompletten Samstag lang schließe ich mich in der Mehl-& Puderzucker verstaubten Küche ein. Lasse die Küchenmaschine routieren und backe, was das Zeug hält. Aber nicht, um anschließend alles auf einmal zu vernichten… ich knete und matsche auf Vorrat! Denn die meisten Backwerke lassen sich herrlich einfach einfrieren. Gut Vakuum verpackt, versteht sich. Damit in der Eiskammer nix dran kommt und es nach dem Auftauen genau so frisch schmeckt, wie gerade erst gebacken.

Heute habe ich dafür diese kleinen Küchlein für Euch im Angebot: Redvelvet Mini Cakes. Und eins könnt ihr mir glauben, der Name ist Programm. Die roten Leckerbissen zergehen wirklich ganz samtig auf der Zunge. Und je nachdem, wie viele Gäste ihr erwartet, könnt ihr drei bis dreißig Exemplare auftischen. Und echt jetzt: werden sie unmittelbar nach dem backen in Frischhaltefolie gewickelt und in einer Tupperbox verpackt, schmecken sie nach dem rausnehmen aus dem Gefrierfach wie ne Eins! Dazu ein Kleks flott und frisch fabrizierte weiße Schokoladen Creamcheese Ganache (oder für die Zeitsparer unter uns ein Sahnehäubchen) und einem kuscheligen Kaffeklatsch steht nix mehr im Wege.

Alles Liebe
von Eva

Das Rezept

Für den Teig

300g Mehl
220g Zucker
120g weiche Butter
3 Eier
120ml Sonnenblumenöl
2PK Vanillezucker
1 Prise Salz
2 TL Weißweinessig
250ml Buttermild
100ml Rote Beete Saft
1TL Natron
2 TL Backpulver
15g dunklen Back-Kakao

Alles ganz easy zu einem sämigen Teig vermischen. Zuerst die Eier mit dem Zucker, dann nach und nach die restlichen Zutaten. Jetzt könnt ihr euch entscheiden, füllt den Teig entweder in kleine Muffin Förmchen oder in eine andere, die ihr zur Hand habt. Der ultimative Tipp für den Ofen: stellt für ein besonders fluffig und saftiges Teig-Ergebnis ein Schälchen mit Wasser mit rein. Durch die Verdunstung geht die Feuchtigkeit direkt in den Kuchen, so dass er richtig schön soggy wird.
Die Muffins backt ihr für 12 min bei 180°C Umluft, einen ganzen Kuchen zwischen 35-40 min. Macht hier bitte unbedingt den Stäbchentest. Anschließend den ausgekühlten Cake mit Puderzucker bestäuben… und einfrieren wie oben beschrieben – wenn man es denn möchte.

Für die Creamcheese Ganache

250g weiche Butter
400g Frischkäse
120g Puderzucker
1/2 Tafel geschmolzene weiße Schokolade

Alles zusammen verrühren, in einen Spitzbeutel füllen und süße Tupfen auf den Küchlein verteilen.

Fotos von der wundervollen Amanda Dahms ♥ Cakes & Set Style by me

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Ohlala Charlotte #französichfüranfänger

14. September 2018

Charlotte … je m’apelle Charlotte. Schüchtern, aber irgendwie auch entzückend, so hat sie sich mir vorgestellt. Meine kleine französiche Austausschschülerin in der 10. Klasse auf der Klosterschule. Mon Dieu… an wen sie da geraten ist, dieses zerbrechliche Wesen aus der Bretagne: oh lala gab’s bei meiner Mädels-Gang närmlich nur auf der Tanzfläche. Französich wurde per Bordeauxwein-Etikett gelernt, und ein ‚je voudrais das Crêpes hier und die Creme Brullée da‘ reichte immer, um sich in der Ferienfreizeit auf Korsika oder in der Provence durch zu futtern.

Puh, aber was tun, wenn man plötzlich Charlotte, das wohl zurückhaltende Menschenkind an der Backe hatte, weil Lehrer und Eltern es ja nur gut mit mir meinten… Charlotte selbst es aber auch nicht anders ging, als mir: sie sprach null Komma null deutsch. Dazu allerdings hatte sie das Selbstbewusstsein sich mit Händen und Füßen durchzuquatschen nicht gerade mit Löffeln gefressen.

Holy Shit, que fait? ! [in Englisch hatte ich übrigens 15 Punkte, in Französisch mit Ach und Krach 3]

Hmmm, nachdem mein Dad meine Freundin Eve und mich damals an Tag drei unseres Austausch-Experiments mit Charlotte zu einer Party gefahren hat und die süsse Französin partout nicht aussteigen wollte, haben wir non-verbal entschieden, ausserhalb der Schule besser getrennte Wege zu gehen. Ich habe Charlotte bei meiner damals zweieinhalbjährigen Schwester geparkt, wo sie sich super wohl gefühlt hat. Und als die Kurze dann plötzlich mit ‚Oui Oui‘ und ‚Charlotte hat Non-Merci gesagt‘ anfing und sie ihr immerhin ein paar Brocken deutsche Baby-Sprache beigebracht hat, war mein Karma-Konto wieder bereinigt.

Hach und trotzdem: ein bisschen was ist ja trotzdem kleben geblieben: meine unsägliche Liebe zur Pâttiserie. Und in Gedenken an meine Austauschschülerin kredenze ich Euch jetzt eine saftig, süsse und alle Sinne ansprechende CHARLOTTE!

Viel Spaß beim nachnachen der kleinen französischen Köstlichkeit.

Alles Liebe & Au revoir

vonEVA

Was ihr braucht, ist eine verstellbare Springform [gibt es inzwischen in jedem Supermarkt im Backregal]. Stellt sie auf 18cm ein. Dazu schnappt Euch eine Packung LöffelBiskuit. Ich habe meine aus einem französischen Feinkostladen. Aber alle anderen tun es auch.

Als erstes macht euch an die Füllung. Nehmt dafür:

8 Blatt Gelantine, 500g Schmand, 110g braunen Zucker, Saft einer Bio-Zitrone, 350 Schlagsahne

weicht die Gelatine in lauwarmen Wasser auf. Rührt Sahne, Zucker, Saft und Schmand im Mixer zusammen und gebt die aufgelöste Gelatine dazu. Stellt die Masse in den Kühlschrank. Sobald sie zu gelieren beginnt, stellt den Tortenring sif einen Teller. Nehmt einen ordentlichen Klecks von der Füllung und bestreicht damit den Boden. Stellt die LöffelBiskuits der Reihe nach und mit der Zuckerseite nach außen im Ring auf. Die Masse hilft als Stütze. Sobald alle Kekse stehen, füllt den Rest der Creme ein. Stellt alles für verschiedene Std kalt und garniert es zum Abschluss mit Früchten der Saison.

Bon Appetit ♥


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BelliniBellini #ichkönntschonwieder

14. September 2018

Lieblings Leute,

Ich drehe durch und Schuld sind ein paar hochprozentige Umdrehungen: BELINI IS BACK!

Und damit meine ich nicht die Wiederauferstehung der Girlgroup, die auf meiner selbstgepressten BRAVO Hits 8 [oh Gott ich war verdammt jung, hatte keine Kohle und offensichtlich auch keinen Musik-Geschmack] in Dauerschleife was von Samba de Janeiro geträllert hat.

Diesen Sommer tanzt mein Herz zum Comeback von BELLINI, dem knattergeilsten Getränk unter der Sonne! Selbst gepanscht mit Pfirsichpüree und nem Schuss [alkoholfreiem] Sekt, ist das DER Hit!

ShootingsSpaß mit Amanda Dahms 

Pro Glas nehmt gerne einen Pfirsich [zur Not gehen auch die überzuckerten aus der Dose aber hmmmm]. Den Rest einfach mit Sekt auffüllen. Ein paar Eiswürfel dazu. Und wer hat nen goldenen Papier-Strohhalm. Nee Spaß, die machen sich auf Fotos sensationell gut, aber nach fünf Minuten [Und dieser Drink ist nicht zum Exen da] sind sie Matsch und lösen sich auf. Schlürft das edle Tröpfchen also lieber so…

Als Alternative schaut doch mal in meinem Insta-Feed vorbei, da gibt es eine selbst kreierte Bellini-Variante mit Erdbeeren und Rhabarber – aber dafür muss ja auch Saison sein. Könnte jetzt einen Taken zu spät sein, aber der nächste Sommer komm. Bestimmt.

Überhaupt liebe ich gerade das Revival von abgestaubten Oma-Drinks. Eierlikör erlebt gerade auch einen zweiten Frühling. Habt ihr schonmal was von Maracuja-Split gehört. Das ist mein zweiter Sommer-Sprit, den es sich [aber erst ab 18!] zu tanken lohnt. Kennt ihr das Eis, für das ich hier jetzt keine Werbung machen will, aber ihr wisst schon: aussen passionfruchtig gelb und innen cremig weiss. Yummy. So und genau so schmeckt auch das Leckerchen, das ich Euch neben dem selbst gemachten Bellini-Punsch empfehlen möchte. Aber nicht hier auf dem Blog, sondern in unserer liebsten Heimatschänke. Dem BUHMANN & SOHN in Köln Ehrenfeld [Werbung für sehr liebe Freunde, die es nicht nötig haben, weil der Laden tollerweise brummt]. Hier wurde Maracuja Split nämlich erfunden. Nicht bei den Schweizern. Die Buhmanner waren’s und lassen die Ehrenfelder Mädels wie mich gerade zu Recht durchdrehen. Deshalb die Empfehlung des Hauses: hin da. Los los!

Cheers & Alles Liebe

vonEVA

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Pailletten Party #dasdonutding

14. September 2017

Wie jetzt?! Ihr bettet Euch für die all abendliche Gute Nacht Milch nicht auf weißen Lammfell- und Spitzendecken und zieht dazu goldene Polkadot-Söckchen an? Über Euch schwebt keine Diskokugel und ringsherum türmen sich rosé schimmernde Pailletten-Berge? Also in meiner Welt, daaaaaa…
Ok – ich gebe es zu, bei diesem Foto-Fest sind die Pferde ein bisschen mit mir durchgegangen!
Worum es hier eigentlich geht? Um Donuts. Punkt. Nichts anderes!

Viel Spaß beim nachnaschen, backen und vielleicht auch beim stylen.

Alles Liebe
VonEva ♥

  

REZEPT FÜR 45 MINI DONUTS

130g brauner Zucker

260g Dinkelmehl

3 Eier

1 Pck Vanillezucker

250ml Milch

75ml Sonnenblumen Öl

1 Pck Weinsteinpulver

Puderzucker

LET’S GO

Mischt zuerst Zucker, Mehl, Weinsteinpulver untereinander. Fügt anschließend Milch, Öl und auch die Eier hinzu.
Um ihn optimal in einem Doughnut-Maker einflößen zu können, gebt ihr den Teig am besten in einen Spritzbeutel.
Achtung, unten schön zu halten sonst läuft die flüssige Masse überall hin, nur nicht die dafür vorgesehenen Förmchen des Back-Automaten.
Es gibt wirklich kaum was einfacheres als dieses Dougnut-Rezept.
Einmal im Gerät brutzeln sie binnen 4-5 Minute schön goldbraun. Ganz ohne fieses Frittier-Fett.
Lasst die Minis nach dem Backen gut auf einem Rost auskühlen.
Für’s feine Finish stäubt noch ordentlich Puderzucker drauf, schlürft eine lecker Milch dazu und lasst es euch schmecken!

Danke an die ♥ allerliebste Amanda Dahms für die fantastischen Fotos

 

Allgemein Cake Cologne Couture Rezepte

ZimtZauber #allejahrewieder

20. November 2016

Hmmmm wie das duftet – sogar meine Nachbarin kommt hoch, klopft an die Tür und fragt, was ich denn da gerade wieder zaubere?! ZIMTSTERNE! Mein absolutes vorweihnachtliches Highlight! Ich gebe zu, ich habe sie sogar schonmal im Spätsommer gebacken, die Gelüste waren einfach zu groß 😉 Ich bin einfach süchtig nach diesen kleinen klebrigen Kekse. Sie gehen einfach so herrlich schnell von der Hand in den Mund. Und verschenken lassen sich die süßen Scheißerchen auch 1A. In ner gut isolierten Box oder in Klarsichttütchen halten sie sich auf jeden Fall nen guten Monat lang… vorausgesetzt IHR haltet so lange durch haha. Tut nichts, was ich nicht auch tun würde.

Haut rein und einen dicken Keks Knutsch
Von Eva

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Zimtsterne für zwei volle Bleche

250 g plus einen Extra Esslöffel Puderzucker
3 Eiweiß
1 Prise Salz
2 gestr. TL Zimt
350 g gemahlene Mandeln
eine kleine Handvoll Mehl
Backpapier

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Ran ans Rezept – Letz Fetz

Als erstes müsst ihr 250 g Puderzucker sieben. Danach schlagt 3 Eiweiße und 1 Prise Salz mit der Küchenmaschine auf höchster Stufe auf. Lasst dabei den Puderzucker nach und nach einrieseln. Hebt ca 8 EL der Eischnee-Masse ab und ‚verstaut‘ sie in einem separaten Schüsselchen. Mischt in den Rest den Zimt und die Mandeln – besser gesagt: hebt sie vorsichtig unter den übrigen Eischnee.

Knetet den Teig mit den (gewaschenen) Händen einmal gut durch, deckt ihn mit Frischhaltefolie ab und stellt ihn für ca. 1 Std. in den Kühlschrank.

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Next Step: nehmt den Teig aus dem Kühlschrank und packt ihn auf eine mit Mehl bestäubte Arbeitsplatte. Haut ne Schicht Frischhalte Folie drauf und rollt das ganze mit dem Nudelholz aus, bis ihr die richtige Dicke (ca. 2 cm) erreicht habt. Stecht die Sterne aus. Kleiner Tipp am Rande: damit der Teig nicht so sehr an der Form klebt taucht sie zwischendurch immer wieder in heißes Wasser, wischt sie trocken und wälzt sie einmal in Mehl.

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Heizt den Ofen auf ca 125°C Umluft vor und legt die  Zimtsterne auf ein mit Backpapier ausgelegte Backblech. Jetzt wird es ein bisschen tricky – der restliche Eischnee muss auf die Sterne. Und zwar so akkurat wie möglich. Das Auge futtert schließlich mit 😉 Am besten funktioniert es mit einem kleinen spitzen Küchenmesser. Um die Ecken und Kanten glatt zu bekommen tunkt es in heißes Wasser und zieht die Ränder vorsichtig damit nach. Aber Vorsicht: zu viel Flüssigkeit ändert die Konsistenz des Frostings!

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Yay und jetzt isses fast geschafft. Noch 15 Min in den Ofen mit dem Zimtsternen, danach kurz auskühlen lassen und ab in den Mund mit dem Gaumenschmaus. Oder liegen lassen, später futtern oder verschenken… ganz so wie ihr wollt… oder könnt 🙂

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Allgemein Cake Cologne

Gut & Gesund #FeelGoodFood4Eva

17. Juli 2016

LieblingsLeute ♥

ihr kennt ihn alle, den Spruch: IF LIFE GIVES YOU LEMONS… richtig, mach leckere Limo draus! Easy, dieses Motto ist mir quasi auf den Leib getackert. Tja, bis ich vor ein paar Wochen feststellen musste, dass ausgerechnet die Zubereitung zuckersüßer Zitronenlimo alles andere als gut für mich ist!

Aber von vorn… ein kleiner Exkurs um Euch abzuholen und dahin zu bringen, wo ich hier und heute stehe!
Wie bei so vielen dreht sich auch bei mir 10-12 Std. am Tag alles um die Arbeit. Durchgehend, ohne lange Kaffee – oder Mittagspausen. Die Nahrungsaufnahme erfolgt schnell und eher zufällig – von der Hand in den Mund. Am liebsten irgendwas, das mich und meinen Energiepegel in Nullkommanix auf 180 schießen lässt… Schoki, Pizza, Pasta etc. Vor allem dann, wenn ich gegen 16.30 festgestellt habe, dass ich -ups, ja noch n i c h t s im Magen hatte.
Selbst Schuld mögen manche jetzt sagen, dann arbeite doch weniger, iss mehr und such‘ Dir nen anderen Job… Absolut! Ein guter Gedanken, das Ding ist nur: I love my Job! Ja, das tue ich und doch habe ich es in den letzten Monaten wohl etwas zu gut mit der Work statt Life Balance gemeint. Mein geistiger Dauerlauf von Deadline zu Deadline {so ist das in der Fernsehwelt: ja immer pünktlich auf Sendung sein} war einfach ein touch too much. Bis ein abendliches Entspannung-Weinchen bei Freunden mich auf einmal fast hätte Hops gehen lassen, so schwindelig wurde mir. Mein Schädel schmerzte fortan ständig, ein Migräne Massacker jagte das Nächste. Aber mal ehrlich, ausgelöst von einem halben Glas Wein und einer super leckeren selbst gemachten Pizza?! Ich konnte es nicht glauben als ich einen dieser ärztlich angeordneten ‚Was habe ich diese Woche alles gegessen & wie ging es mir danach‘-Bogen ausgefüllte. Plötzlich hatte ich den Salat: zu viel histaminhaltiges Essen plus ne fette Portion Stress und zack war es angerichtet, mein Migräne Menü.
Hista-Whuatt?! Tja, so hab ich auch reagiert, als ich zum ersten Mal vom Verdacht dieser Lebensmittel-Intoleranz gehört habe, die ganz plötzlich – zum Beispiel in superstressigen Zeiten – aufpoppen und übelstes Kopf Getose auslösen kann.
Da stand ich nun mit meinem Berg ‚Zitronen‘ und ich durfte nicht mal Limo draus machen {Zitrusfrüchte & raffinierter Zucker = Migräne Trigger}.

Lange Rede kurzer Sinn: statt immer wieder Medikamente in mich rein zu pumpen, habe ich mir ein Herz gefasst und mein Futterverhalten komplett auf Links gedreht. Und das Tolle: es geht mir verdammt gut dabei. Ich wuppe die Arbeit mit einer ganz anderen Power {ok an der 60 Std/plus Arbeitswoche schraube ich weiter, versprochen!} und mein Kopf knattert kaum noch.
Du bist was Du isst – wie wahr!

Optisch dürfte euch auf meinen Insta-Fotos und auch hier sicher nicht wirklich was aufgefallen sein, der ein oder andere #Hashtag hat’s aber schon verraten. Ich schlemme fast nur noch organisch. Weizenmehl, Butter, raffinierter Zucker, Backpulver und und und kommt mir nicht mehr in die Öko-Tüte. Stattdessen habe ich fast schon ein Studium hinter mir, was alternative Back-Produkte angeht. Und ja, es geht! Bewusstes backen kann trotzdem schön & stylish sein! {nein, ich werde jetzt nicht auf einmal zum Bio-Blogger, der nur noch alles auf auf brüchigen Brettern fotografiert}.

Ich esse radikale 5x täglich, nehme mir sogar Zeit um Snacks für den nächsten Tag vorzubereiten {Muddi, die ebenfalls ne Histamin-Intoleranz hat, ist stolz auf mich}.
Und auch auf  mein süßes Seelenfutter muss ich nicht verzichten {nicht-naschen geht nicht}. Es ist nur… anders! Eben aus rein natürlichen Zutaten, nix raffiniertes, ohne Konservierungsstoffe, Phosphathaltige Triebmittel, Hefen oder sonstigen Schmarn, für den unser Organismus eh nicht geschaffen ist.
Kunterbunte Törtchen Cupcakes wird’s hier auch weiterhin geben, allerdings aus Dinkelmehl oder Haferflocken mit Chiasamen {seid gespannt}. Und ohne künstliche Lebensmittelfarbe im Topping. Ins Frosting kommt mir nur noch getrocknetes Fruchtpulver, das ich auch für Smoothies benutze. Herrje, dann knallt das Pink halt nicht mehr ganz so doll, aber was soll’s… Hauptsache es ist ECHT und schmeckt auch so.

So, ihr Zuckerschnuten und jetzt ihr: Macht mit und schlemmt euch gesund! Das Rezept für die knackigen Doughnut Dinger aus gesunden Koksblüten-Allerlei bringt euch bombe durch den morgigen Montag!

#FeelgoodFood4Eva

AllesLiebe
VonEva ♥

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Für den Teig

4 L Eier
1 Prise Salz
70 Gr Kokosfett
30 Gr Kokosblütenzucker
70 Gr Kokosmehl
Teelöffel-Spitze Weinsteinpulver

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Für den Teig müsst ihr als erstes die Eier trennen. Schlagt die Eiweiße mit der Prise Salz schön steif. Dann mischt in einer separaten Schüssel das weiche Kokosfett mit dem Kokosblütenzucker. Gebt die Teelöffel-Spitze Weinsteinpulver dazu, plus das Eigelb. Rührt die Masse so lange, bis sie glatt und cremig ist.

Hebt zu guter Letzt den Eischnee vorsichtig unter und gebt den Teig Löffelweise einen Doughnut Maker.

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Für das Topping

Schnappt euch im nächsten Bio-Markt ne Tafel vegan Schokolade {vor allem Histaminintolerante Mitmacher sollten sich nur an weißen Sorten bedienen}

Schmelzt die Schoki und taucht die Dougnuts darin ein. Bestäubt sie zum Schluss mit zarten Koksraspeln. Lasst sie trocknen bis die Hülle kalt und knackig ist…. achso und schlürft einen leckeren, frischen Himbeere Guarana Smoothie dazu.

♥♥♥

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